#wasmitbuechern. Seit 2009. Von Leander Wattig.

Job-Angebote der Buchbranche der letzten 2 Wochen

23. Juni 2016

Logo großPublishingMarkt.de ist die kostenlose Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt von Leander Wattig – in Kooperation mit Buchreport.

Unternehmen und Kreativschaffende können kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Job- und Projektangebote eintragen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Es kann also komplett eigenständig und unabhängig agiert werden, was allen Beteiligten Zeit spart.

Sie können auch einen Top Job buchen. Dadurch bekommen Sie noch mehr Reichweite und Sichtbarkeit über unsere Kanäle und die von unserem Kooperationspartner Buchreport.

Job-Angebote auf PublishingMarkt.de der letzten 2 Wochen

Job-Angebote der Buchbranche seit Mitte Mai

6. Juni 2016

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Job-Angebote auf PublishingMarkt.de seit Mitte Mai

ARTE-Doku: Die große Literatour – Erika und Klaus Manns Côte d’Azur

28. Mai 2016

„Die Dokureihe begibt sich auf die Spuren der spannendsten Reiseschriftsteller der Geschichte und lässt den Zuschauer die Länder durch die Augen der Dichter sehen. Die erste Folge folgt Erika und Klaus Mann, zwei unkonventionelle und begabte Menschen, an die Côte d’Azur, wo sie im Jahr 1931 den Flair und die Leichtigkeit an der südfranzösischen Küste genossen.“

Erstausstrahlung am Mittwoch, 1. Juni 2016, 21.40 Uhr.

ARD-Doku: Der Bestseller-Code

28. Mai 2016

„Der Buchmarkt Deutschland ist ein hart umkämpftes Milliardengeschäft. Knapp 100.000 neue Bücher erscheinen jedes Jahr. Die Stars der Branche bringen ihren Verlagen satte Gewinne. Doch nur die wenigsten schaffen es auf die Bestseller-Liste. Was ist das Geheimnis des Erfolges – das Geheimnis, nach dem Autoren, Verleger und Talentscouts mit jedem neuen Titel suchen? Kann man Erfolg wirklich planen? Gibt es am Ende so etwas wie einen Bestseller-Code? Die beiden Dokumentarfilmer Nicolas Kreutter und Frank Diederichs haben sich auf die Suche danach gemacht, und sie haben überraschende Antworten gefunden.“

Der Bestseller-Code

Job-Angebote der Buchbranche seit Mitte April

12. Mai 2016

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Top Job

 

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Terra X: Das Shakespeare-Rätsel

17. April 2016

„Er ist der bekannteste Dichter der Welt: Shakespeare. Mit Romeo und Julia, Hamlet und Falstaff hat er einige der größten Figuren der Literaturgeschichte geschaffen. Doch Shakespeares steile Karriere gibt bis heute Rätsel auf. Konnte ein einfacher Mann aus der Provinz Verfasser all dieser Stücke sein? Einige Wissenschaftler bezweifeln das.“ (Länge: 45 min., 2011)

ARTE-Doku: Lust am Verbrechen – Die Welt im Krimifieber

16. April 2016

logo-arteKrimis und Thriller ziehen täglich Tausende Fans in ihren Bann. In dieser dreiteiligen ARTE-Dokureihe führen zeitgenössische Autoren durch die Geschichte des Krimis und verraten, woher sie ihre Ideen nehmen.

In dieser Folge stehen berühmte Krimi-Figuren im Mittelpunkt. Welche Charaktere sind es, die den Zuschauer besonders fesseln? Wie sind deren Beziehungen zueinander konzipiert?“

In dieser Folge: Der Tatort steht in jedem Krimi im Zentrum des Geschehens. Er kann ein Verbrechen auslösen oder auch begründen. Die aktuelle Folge führt von dunklen Gassen bis in einsame Gebirgslandschaften, woran deutlich wird, warum der Krimi die düsteren Seiten der Gesellschaft schon allein anhand seiner Schauplätze zum Vorschein bringt.“

In dieser Folge: Viele Krimis beruhen auf wahren Ereignissen, oder: Wie Autoren die oft banale Realität in faszinierende Geschichten verwandeln, die einen nicht mehr loslassen.“

Job-Angebote der Buchbranche seit Anfang April

15. April 2016

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Job-Angebote auf PublishingMarkt.de seit Anfang April

 

 

Gudrun Ingratubun: Ich rege Kinder und Jugendliche dazu an, selbst Bücher zu machen

3. April 2016

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Gudrun IngratubunWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Gudrun Ingratubun und ich habe Book your Story! in Berlin ins Leben gerufen. Ich rege Kinder und Jugendliche dazu an, selbst Bücher zu machen: ihre eigenen Geschichten zu ersinnen, zu erzählen, diese aufzuschreiben und mit Linoldruck zu illustrieren. Durch einen selbst gestalteten Buchdeckel, schönes Papier und die japanische Blockbindung entstehen Buchunikate. So schaffen die Kinder komplexe Kunstwerke und bringen ihre Gedanken und Gefühle in eher privaten, sehr persönlichen doch sehr ästhetischen Büchern zum Ausdruck. Auf der Leipziger Buchmesse wird eine Auswahl dieser Bücher am Stand der Leipziger Buchkinder ausgestellt und im Forum jüngster Autoren vorgelesen.

Zudem übersetze ich Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher aus dem Indonesischen ins Deutsche.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Der kann sehr unterschiedlich sein. Meist beginnt mein Tag mit Mails lesen und einem Schlender durch die sozialen Netzwerke. Weiter geht es dann mit persönlichen Begegnungen bei einem Buchprojekt in Kita oder Schule, sich in die Geschichten der Kinder hineinzudenken, Tipps beim Illustrieren zu geben. Bei den Kitaprojekten arbeite ich mit einer Schauspielerin oder Dramaturgin zusammen, die mit den Kindern die Geschichten entwickelt. Danach folgen Tätigkeiten wie an Layouts zu arbeiten, Konzepte zu schreiben, Anträge und Abrechnungen auszufüllen, im Büro des theater und buchkollektivs in der Weiberwirtschaft in Mitte. Je nach Auftragslage verbringe ich den restlichen Tag mit Übersetzen. Schließlich besuche ich abends manchmal noch eine Veranstaltung zum Netzwerken oder nehme an einer Lesung teil.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Nachdem ich vor 10 Jahren an einer Fortbildung der Leipziger Buchkinder teilgenommen hatte, begann ich gemeinsam mit einer Freundin und einer Buchbinderin mit Kindern in Tiergarten-Süd Buchprojekte zu machen. Als ich dann für vier Jahre nach Jakarta, nach Indonesien, zog, habe ich dort neben meiner Arbeit am Goethe-Institut selbständig mal ein Buchprojekt an einer Schule und auch mal eines am Goethe-Institut selbst gemacht. Es war spannend die dortigen Materialien auszuprobieren: anderes Papier, Schuhsohlengummi als Druckstöcke.

Vor mittlerweile fast sechs Jahren bin ich nach Berlin zurückgekehrt und es zeichnete sich immer mehr ab, dass die Buchprojekte mit Kindern das sind, was ich wirklich machen will und was ich ausbauen wollte, auch um davon leben zu können. Der Name „Book your Story!“ ist meiner ältesten Tochter eingefallen. Seitdem kooperiere ich mit unterschiedlichen Partnern, zum Beispiel mit dem Weinmeisterhaus in Mitte als Veranstaltungsort.

Anfang 2014 habe ich mit zwei Kolleginnen das theater und buchkollektiv Gumbke und Gauke gegründet. Gemeinsam führen wir Projekte im Zusammenspiel von Theater und Buchproduktion durch, zur Zeit vor allem im Vorschulbereich als kreative Sprachförderung. Dazu planen wir in Zukunft auch Fortbildungen anzubieten. Um Sprachförderung geht es auch bei meiner Zusammenarbeit mit Yaylas Wiese: nämlich um die lebendige Vermittlung von Bildungssprache durch Gemeinschaftliches Aktivlernen. Kombiniert mit Bewegung werden auch komplexe, grammatische Strukturen sowohl Kindern aus Familien mit wenig Bildungserfahrung als auch Kindern mit Fluchterfahrung schrittweise bewusster. Das ermöglicht den Kindern sprachlich noch ausgefeiltere Bücher zu schreiben.

Durch Indonesiens Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2015 gab es einen sprunghaft angestiegenen Bedarf nach Übersetzungen aus dem Indonesischen, sowohl was literarische Texte an betraf als auch bei Veranstaltungen. Da war der Zeitdruck ungeheuer groß, doch war es sehr anregend und hat viel Spaß gemacht. Jetzt besteht die Herausforderung darin, dieses gewachsene Interesse an indonesischer Literatur nicht wieder in Vergessenheit geraten zu lassen.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Bei den Buchprojekten mit Kindern ist die Finanzierung recht mühsam, da die Entstehung eines Buches immer einige Zeit in Anspruch nimmt und dadurch relativ hohe Honorarkosten anfallen. Da  würde ich gern abseits von Anträgen alternative Finanzierungsquellen erschließen. Außerdem wünschte ich mir, ein Atelier zeitweise nutzen zu können, um dort selbst Drucke anzufertigen.

Was die Übersetzungen aus dem Indonesischen anbelangt, ist es eine große Schwierigkeit, deutschsprachige Verlage zu finden, die bereit sind spannende, indonesische Autoren, die hierzulande noch weitgehend unbekannt sind, zu verlegen. Sonst könnte Selfpublishing vielleicht auch ein Weg sein. Das habe ich bisher noch wenig erkundet.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Einerseits dürfen mich Kinder und Jugendliche, beziehungsweise deren Schulen oder Kitas, die an Buchprojekten interessiert sind, gern kontaktieren. Gemeinsam suchen wir dann Finanzierungsmöglichkeiten.

Andererseits ist mir sehr an Verlagen gelegen, sowohl im Bereich Belletristik – im Spannungsfeld von Sozialkritik und magischem Realismus – als auch dem künstlerischen Kinderbuch, die sich für die Veröffentlichung von indonesischen Büchern für den deutschsprachigen Raum interessieren.

Wo finden wir Sie im Internet?

Sie finden mich unter

Persönlich bin ich auch auf Xing und LinkedIn zu finden und natürlich per Mail erreichbar: g.ingratubun@book-your-story.de

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Foto: (c) Andreas Umpfenbach